REGLER

Dieselbigen werden in der Langform auch Atemregler genannt, vorher hiessen sie Lungenautomaten . Allesamt unzutreffende Ausdrücke, denn weder wird dadurch die Lunge automatisiert noch der Atem geregelt, sondern lediglich die Menge des dem Taucher zugeführten Gases.

Eigentlich begann die Verbreitung mit diesem Teil:

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Dieser Mistral aus dem Hause "La Spirotechnique" war einer der ersten Regler, die der Allgemeinheit relativ kostengünstig zur Verfügung standen. Natürlich einstufig, das heißt, der zur Verfügung stehende Flaschendruck wurde über ein Hebelspiel direkt an den Umgebungsdruck angepasst. Spätere Versionen, die hiessen dann Royal Mistral, wurden mit Klappenventilen ausgestattet, so daß man neben Luft kein Wasser mehr angeboten bekam. Die allerletzte produzierte Version hatte schon einen Hochdruckabgang, um ein damals in die Mode gekommenes Finimeter anschliessen zu können.

Aufgrund der Beliebtheit fanden sich schnell andere Firmen , die auch sowas produzieren wollten:

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Dieses Bild zeigt einen Monomaten aus der Werkstatt eines Lübecker Schraubers, ein Monomat, MONO steht für die eine Stufe. Die Nachteile dieses Konstruktionsprinzipes sind u.a. eine relativ geringe Luftlieferleistung, daher war der Monomat nur ( in D ) bis zu einer Tauchtiefe von 20m zugelassen. Anfang der 80er Jahre kam dann sein Nachfolger auf den Markt:

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Ähnlich aussehend beherbergte er in seinem Gehäuse, unter Freunden auch "Büchse" oder "Dose" genannt, eine zweite Stufe, ein wahrer Fortschritt , aber wahren Puristen viel zu neumodisch ! Die damals herrschende Abgrenzung zu den Ostländern verhinderte einen Technologietransfer, deswegen wurde dort Eigenentwicklung betrieben, an dieser Stelle sei erwähnt , daß die Automaten aus dem Hause MEDI NICHT DIC / DIT konform sind, weil sich die Schläuche aufgrund ihrer Festigkeit eigentlich nur zum Züchtigen ( Striemen ) von Ochsen eignen, nicht aber zum Atmen. Zur Warnung hier ein Bildchen:

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Schlagen wir nun schamvoll unsere Augen nieder oder wenden den Blick ab, die technische Entwicklung ging weiter, und zum Ende der 70er Jahre hielt der " 2stufige Einschlauchautomat" Einzug bei Tauchers:

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Der legendäre Spiro 8 :-) war da. Die Firma "La Spirotechnique" war noch nicht gegründet, daher steht auf dem Label noch "Cousteau-Gagnan" , später gab es ihn auch mit DIN Anschluss.

Kommen wir in dieser kurzen Abhandlung zur Jetztzeit:

Was bei neumodisch orientierten Tekkies heute Usus ist, war in den Frühzeiten der IOUA, auch wenn sie diesen Namen noch nicht trug, schon lange Standard, Automaten aus dem Hause Poseidon:

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Dieser wunderschöne Cyklon 300 begleitet mich nun seit 1981 , sein Kollege

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Cyklon 5000 hat immer Ruhedienst , weil normalerweise tauche ich damit:

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Ebenfalls ein Monomat, aber mit leichten Gebrauchsspuren.

Rebreathertaucher, Video- sowie Fotografen wissen den Tragekomfort eines Zweischlauchautomaten zu schätzen, aber wir sind ja auch Neuerungen gegenüber aufgeschlossen, als neuster Regler fand dieser hier Aufnahme in die Konformitätsliste, bei dem Hersteller hat übrigens unser "nicedream" sein Seepferdchen geschossen :

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Der legendäre Tekstar von Comex, alle Metallteile aus V4A Stahl, das freut den Nutzer, alleine die erste Stufe bringt das zarte Gewicht von 840 Gramm auf die Waage :-)

 

...wird sicher auch fortgesetzt