Treffen Nummer 82
und damit das erste Treffen im ersten Halbjahr 2008 fand wie gewohnt am zweiten Wochenende des Monates Januar auf der "boot" in Düsseldorf statt
Des Schreibens kundige: Tümpi ![]()
Auch zur Boot 2008 fand wieder ein großes WV-Treffen in
Köln statt. Dieses Mal sogar an verschiedenen Orten. Hier schon mal vielen Dank an Heike
und Markus und Steffi, die sich als Gastgeber bewährten. Und das trotz erheblicher
Behinderungen sowohl bei Steffi als auch bei Heike. Sowas gibt's nur im Weltverband.
Nachdem am Donnerstag die letzten Nachzügler eingetroffen waren, gings ab zum Mongos.
Leider musste Dani mit Fieber im Bett bleiben, ich bin mir sicher, er wäre lieber
mitgekommen und wenn schon Bett, dann lieber mit seiner Petra. So nur mit Fieber. Wir
haben für ihn mitgegessen. Vor allem Böhmer und Ioannis (Tauchtfix hat auch ganz schön
gefressen) haben kräftig zugelangt ;-).
Neben Pils, chinesischem Bier und Kölsch gabs sogar eine
"Art Alt", so der Kellner. Scharf genug wars auch - sogar für Schafe. Auch wenn
die "Klassifizierung" der Schärfe nicht ganz treffend war.
Zu spät zum Essen kam dann der Pariser und wurde herzlich aufgenommen. Zurück in den
WV-Hotels waren alle ziemlich kaputt und manch eine/r fing schon an zu schwächeln.
Morgens sah Dani besser und Jackie schlechter aus :-( - trotzdem machten sich beide mit
auf den beschwerlichen Weg zur Boot. Dieses Mal musste leider Heike zu Hause bleiben,
hatte sie sich doch den Fuß angebrochen (wie sich am Samstag dann endgültig
herausstellte). Und das während der Arbeit :-( Auch Steffi konnte nicht zur Boot humpeln.
In der Halle 3 wurde erst Tauchgeist bei Cressi angesteuert, der verteilte gleich gute
Tipps und einige WVler tauchen jetzt mit sehr günstigen Dreizacks. Danach verteilte sich
die Gruppe in alle Richtungen. Zwischendurch traf man sich mal am TN-Stand, aber immer nur
partiell. So wurde auch der von Böhmers mitgebrachte Edelsprudel vernichtet, Beweise
sollten in der Webcam des TN zu sehen gewesen sein.
Nachdem alle genügend gequasselt und genügend Geld ausgegeben hatten, traten wir die
"Heimreise" an, Marcus war sichtbar erleichtert, als die Stadtgrenze nach Köln
überschritten war. Die ziemlich Kranken durften etwas ruhen, die nicht ganz so kranken
machten sonstwas und der Rest bereitete Abendessen vor. Wobei noch zusätzliche
Putzaktionen ganz besonders begehrt waren (gell Markus ;-).
Vor dem Essen wurde der Pariser dann mit einer kleinen Überraschung aus dem Konzept
gebracht, und bald stand dann lecker Fondue auf dem Tisch, nur die Fleischfresser mussten
etwas länger warten, bis die Mongolenbräterei heiß genug war.
Die armen Mongolen....... ;-)
Der Ouzo (übrigens in drei Härtegraden) war lecker bis grad zu bewältigen (mit > 75
%) und reichlich - aber das dollste war, dass er dem Lieblingsgriechen hilft geräuschfrei
zu schlafen. Darüber hinaus gabs noch (He)moorwasser, schwarz wie die Nacht und lägger.
Früh am nächsten Tag und nicht ganz so spät wie sonst üblich, gingen die letzten ins
Bett.
Morgens zum Frühstück waren Käsedüfte und Fleischgeruch verflogen - nur so richtig
munter sah keiner aus. So richtig tauchfähig war auch keiner (höchstens einer) und so
wurde noch fleißig getauscht und gedealt und mittags war Marcus dann richtig froh, dass
die Bande endlich aus dem Hause war.
Wir haben unterwegs noch bei deedee reingeguckt und ein paar kleine Dinge vorbei gebracht.
Einen lecker Kaffee gabs auch noch und danach fuhren wir gen Norden.
Alles in allem: ein äußerst erfolgreiches WV-Treffen mit super netten Leuten. Wir freuen
uns schon auf nächstes Jahr.
Noch ein kleiner Nachtrag von Steffi: Doris und Ilse hatten ein nettes Wochenende mit
kurzem Köln-Besuch, wo der Dom, die Altstadt, die Fußgängerzone, ein Karnevalsladen und
natürlich das Früh besucht wurden, alles bei herrlichem Sonnenschein. Steffis Mann hat
es nicht geschafft und ist als 1. auf dem Sofa eingeschlafen, er hat geschwächelt. Und
Doris: Kölsch macht keine Kopfschmerzen, das lag an was anderem ;-)
Teilnehmer: Hasturlady und Taurus, Böhmer und Rolibo, TBV und Dani, Thorsten und Deedee,
Steffi, Schaf und Hüterin, Doris und Ilse, Ioannis, Le Gerödel, Tü und Ta, Verena mit
"Zukünftigem"
Am Samstag fanden sich dann noch einige auf der Boot ein, Pinky und Dirkilein, Twiggl und
Böhmers konnten auch nicht genug kriegen.
Treffen Nummer 83
wurde von Widukind dokumentiert :
Am 16. Februar 2008 trafen sich Tümpi, Tauchtfix und
Widukind zum gemeinsamen Hemmoortauchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und
strahlendem Sonnenschein.
Schon am Abend zuvor haben Tümpi und Tauchtfix mit ihrem Wohnmobil auf dem gewohnten
Standplatz Position bezogen, Widukind trudelte zum frühen Mittag ebenfalls ein, so dass
die beiden schon einen entspannten Tieftauchgang in Ruhe genießen konnten. Denn dieser
Tag sollte etwas Besonderes bringen:
Widukind hatte um Lehrstunden in Trockentauchanzugtauchen gebeten!
Zwar hat Widukind zwei Tage zuvor mit Hechtflüsterer den ersten
Trockentauchanzugtauchgang im eigenen Trocki im Hohendeicher See bei Hamburg absolviert
(wahrscheinlich war dies auch der letzte gemeinsame Tauchgang der Beiden für eine lange
Zeit). Aber leider endete dieser erste Tauchgang im eigenen Trocki recht unrühmlich für
Widukind, da mehrere Bedingungen ungünstig zusammenkamen: Es war Nacht, es war keine
Sicht unter Wasser (mit Lampe dann doch 5 dm), es gab zuviel Blei, zu leichte Flossen,
drei statt zwei Tariereinheiten - und zumindest bei Widukind kaum, eher sogar gar keine
Erfahrung im Trocki!
Dieses unrühmliche Ende eines gut gemeinten, aber schlecht gemachten Tauchgangs galt es
also wettzumachen!
Tümpi und Tauchtfix strotzten daher nur so von guten Tipps, Erfahrungen und Freude am
Lehren, so dass der erste Tauchgang entspannt nach einer Tasse Kaffee gewagt wurde.
Diesmal mit etwas weniger Blei und Tauchgeists schwereren Flossen.
Also Einstieg 1 genommen und gemütlich zur 6m-Plattform hingetaucht. Dort angekommen
hatte Widukind die zuvor abgesprochenen Übungen durchzuführen: Tarieren mit dem Anzug,
Positionswechsel mit Luft im Anzug, Vorwärtsrolle zum Entkommen aus der misslichen
"Luft-in-den-Beinen"-Situation.
Nach rund 15 Minuten Training gab Widukind das Zeichen zum Weitertauchen - er fühlt sich
sicher.
Also nahmen Tümpi und Tauchtfix Widukind in die Mitte und nach dem Besuch des neuen
Bewohners der Segelbootkajüte ging's zurück durch den Wald bei 5 bis 3 Metern Tiefe -
das trainiert das Tarieren. Die vielen Forellen/Saiblinge am E1 konnten das natürlich
deutlich besser, doch dafür war der Ausstieg wunderschön: Kein Frieren nach 45 Minuten
aus 4°C kaltem Wasser!!
Da der Tag jahreszeitlich bedingt versprach, nicht sonderlich lang zu werden, wurde rasch
Luft organisiert, Kaffee getrunken, Suppe oder Brote gegessen und schon wieder
aufgerödelt für einen weiteren Tauchgang.
Dieser startete zwar auch bei E1, verlief nun etwas tiefer an der Steilwand entlang zur
Betonbombe (ungefähr) und dann auch schon wieder zurück durch den Wald. Zum Üben für
Widukind mit dem Trocki im Flachwasser. Er hat sich wahnsinnig gefreut! Bestimmt!
Aber auch ihm ist bewusst, dass nur so richtig geübt werden kann.
Nach diesem für Widukind schon viel entspannteren Tauchgang, ging's wieder bei E1 raus,
just während die Sonne sich anschickte, unterzugehen. Mit dem Sinken des Zentralgestirns
fielen auch die Temperaturen, so dass der bei 3°C Lufttemperatur gestartete Tauchgang bei
-2°C Lufttemperatur endetet: Die nassen Sachen fingen sofort an zu gefrieren, weißes Eis
splitterte in Flocken von den Anzügen.
Ein toller Tauchgang wurde noch durch das Beweisfoto gekrönt, man beachte die schönen
Mützen!

Treffen Nummer 84
Bericht von deedee:
Weltverbands-Weinprobe 26.04.2008 Freinsheim
Neben dem Tauchen ist der WV auch für andere Dinge zu haben. So ergab es sich, dass eine
Genuss-Delegation, bestehend aus Hasturlady, Taurus, dessen lieben Schwiegertiegern,
Ioannis, deedee und Thorsten, des Weltverbandes am 25.04. im idyllischen Freinsheim in der
Pfalz einfiel.
Am ersten Abend wurde der örtliche Grieche besucht. Es gab riesen Knoblauchbrote,
Lammspieße, die sich unter Knoblauch versteckten und keinen hungrig ins Bett lassen
wollten. Zudem entsetze unser WV-Grieche die Bedienung mit seinem Griechisch - jetzt
könne sie ja nicht mehr heimlich auf Griechisch über die Gäste schimpfen. Darauf gab es
erst mal einen Ouzo oder zwei, die beim fast nächtlichen Spaziergang durch die Weinberge
verdaut wurden.
Am nächsten Morgen wurde erst mal ordentlich gefrühstückt um danach in den Ort zu
stiefeln um selbige kaufen zu gehen, hatte doch deedee, deutlich beteuernd dass es
wirklich keine Absicht war, ihre Schuhe daheim vergessen. Nach erlegtem Schuhwerk musste
man sich stärken gehen, dazu bot sich ein lauschiges Plätzchen mit Weinquelle und
leckerem Essen an. Zur Verdauung folgte ein langer Spazierungang durch die Weinberge im
Sonnenschein und mit neuen Schuhen!
Pünktlich zur verabredeten Weinprobenzeit trafen das Schaf mit Hüterin und zugehörigen
Hüter-Eltern im Weingut Kissel ein - rechtzeitig zum ersten Sekt. Der Entschluss war
schnell gefasst, mit den "Weißen" anzufangen und dann langsam zu den
"Roten" rüber zu probieren. Bei leckerem Essen und noch leckererem Wein wurde
die schon gute Stimmung immer ausgelassener. Nebenher erfuhren alle Anwesenden, wie kleine
Hüterinnen entstehen: erst links, dann rechts, dann am G-Punkt vorbei und dann einfach
nur noch gerade aus!
An dieser Stelle musste das Tapferkeits-Brevet in Gold verliehen werden, da die Hüterin
uns alle nüchtern ertrug! *Respekt*
Nachdem die Weinbestellungen hinterlegt wurden, nahm die Schaf-/Hüterinfamilie den
Heimweg im Auto in Angriff, während die restlichen per Pedes den Weg zur Pension in
Angriff nahmen. Dort angekommen, musste der Rest-Wein dran glauben und Thorsten wollte
noch den Griechen überfallen, da der böse Hunger wieder ein Loch in seinen Magen
gefressen hatte.
Ioannis wollte dann gerne noch etwas Süßes vom Griechen haben, was sich etwas Schwierig
gestaltete, da die Nachtischkarte nichts Süßes hergab. Aber die nette Griechin vom
Vorabend erinnerte sich an den Gast aus Saloniki und hatte etwas parat: "morgen ist
doch Ostern!" (die Griechen feiern das etwas später) Das "Osterei" war
eine leckere Überraschung!
Der nächste Morgen war katerfrei und das Frühstück phänomenal lecker. Gesättigt wurde
der Wein in die Autos gestopft. Taurus machte das Schnell-Tuning: wie lege ich mein Auto
binnen 5 Minuten ohne Werkstatt tiefer? - Man nehme unzählige Kartons Wein - die nicht
alle für den Landt'schen Keller, sondern auch für den Tobleroneverteiler'schen Keller
bestimmt waren, und lade diese in den Kofferraum. Zack, liegt der Wagen richtig tief!
Vollgeladen und zufrieden, mit Wiederholungsbedarf fuhren wir nach Hause!
*hicks* scheee war's!
Treffen Nummer 85
fand wie so häufig in Hemmoor statt, auch hier schrübselte deedee:
Der Weltverband in Hemmoor (21.-25.05.2008)
Lange Wochenenden bieten sich für lange Ausflüge an, an denen man lange tauchen möchte.
Und wenn südlich der Elbe ein Feiertag ist, den der hohe Norden nicht hat, dann begeben
sich viele Süddeutsche (auch nicht Bayern, Kölner und Ruhrpöttler) auf die Reise.
Hasturlady, Taurus, Thorsten und deedee waren ab mittwochs bis Sonntags zum Tauchen,
Grillen, Tauchen, Trinken, Tauchen, Spaßhaben usw. im letzten Haus am Ende des
Schotterweges. Unsere Vormieter haben freundlicherweise eine Palette dänische Weißbier
im Schuppen gelassen -nach geschmacklicher Probe, wussten wir warum!
Der Rüttler wurde gemeinsam besucht, es wurde geprüft ob Tauchtfix es mittlerweile
geschafft hat, die Schraube am Andreaskreuz zu lösen (keine Sorge, wir habe sie wieder
fest gezogen) und die Fische wurde freundlich zum Grillen eingeladen. Keine Sorge, keiner
hat die Einladung angenommen!
Freitags wurden wir schon durch zwei (und ein eingepackter) nette Elmshorner verstärkt,
wo dann auch der Inder gebeten wurde zu kochen - zwei Tage Grillen sind nett, aber wir
brauchten mal etwas anderes zu Essen! Der Absacker wurde auf der Terrasse hinter dem haus
am Ende des Schotterweges genommen.

Am Samstag kamen Widukind, Tauchgeist und der der nicht fotografiert werden will (TM) zur
weiteren Verstärkung. Widu legte seinen Spezialkurs "Gruppenführung" unter
Weltverbandsaugen ab - großes Lob für das Führen der WV-Chaostruppe!

Und auch Teckkies müssen dem Gruppenleiten ein
Okay-Zeichen erwidern - nicht wahr, Thorsten?
Die Hamburger wollten nicht zum Grillen bleiben, da der Vorsitzende der Teeniefraktion
noch das Rad putzen wollte und um 20:15 Uhr TV-gucken auf dem Plan stand. Also wurde Udos
Frachter mit einer Flasche Rosenblut für die heimische Koalitionspartnerin, 3 anstelle
von 2 Kartons Wein und vielen lieben Wünschen bestückt. Am Abend wurde dann mal wieder
extrem-gegrillt, Reste mussten weggegrillt werden und Widu durfte auch Nichts mehr mit
nach Hause bringen. Das einzige, was an diesem Abend nicht angerührt wurde, war das
dänische Weißbier.
Sonntagmorgen war nach dem Frühstück Aufbruchsstimmung angesagt, der Hausschlüssel
wurde abgegeben und die Kölner machten sich früh auf den Heimweg. Während die anderen
noch mal den Kopf unter Wasser steckten. Danach wurden die Klamotten schon getrocknet und
nach dem Mittagessen ging es auch für die letzten nach Hause.
Hemmoor wird nicht das letzte Mal den WV gesehen haben!


Norddeutsche Adria

Widu predigt ...
Alle Mann auf Gefechtsstation ![]()
---wird fortgesetzt---